Hook 2

Hook 2 ist ein minimalistisches Kunstwerk von Maciej Targoni, in dem sich alles um Haken dreht.

Im Spielprinzip identisch zu seinem Vorgänger, gilt es auch im zweiten Teil, die richtige Reihenfolge zu finden, in der eine Struktur aus Haken und Stiften aufgelöst werden kann. Eine Art gordischer Knoten gewürzt mit einer Prise Mikado.

Hier das zehnte von insgesamt 92 Leveln als Beispiel.

Ein Antippen des rechten grauen Kreises entfernt die mit ihm verbundenen Stifte. Der angrenzende Haken ist befreit und kann gezogen werden. Es folgen die linken Stifte und der linke Haken. Somit liegt nun endlich die verbliebene Mitte frei, und mit einem letzten Fingertip ist die Aufgabe gelöst.

Wenn es nur so einfach bleiben würde! Hook 2 beginnt simpel, geht aber im Verlauf des Spiels deutlich über den Schwierigkeitsgrad des ersten Teils hinaus. Denn es führt eine weitere Dimension ein. Nicht länger rätselt man ausschließlich in 2D, sondern sieht sich plötzlich räumlichen Gebilden gegenüber. Mit einem ähnlichen Knoten im Hirn wie vor den Augen.

Selbst in den hohen Leveln darf man sich als Spieler gerade mal drei Fehlversuche leisten, bevor die jeweilige Aufgabe wieder in ihren Ausgangszustand zurückgesetzt wird. In so manchen Momenten war ich kurz davor, mein iPhone in hohem Bogen durch den Raum zu werfen. Denn gerade Schalterrätsel sind so gar nicht meins.

Was einfach aussieht, hat mich in meiner Schludrigkeit unzählige Anläufe gekostet.

Hook 2 versteht es vorzüglich eine begrenzte Anzahl an Mechaniken zu immer neuen Herausforderungen zu kombinieren. Hier eine kleine Auswahl.

Wie alle Spiele aus dem Hause Rainbow Train kann ich auch den zweiten Teil von Hook einem jeden Rätselfan wärmstens empfehlen.

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