Windosill

Dank Twitter ist mir wieder bewußt geworden, wie weit ich dem Mainstream hinterherhinke. Während sich die dortige Gamer-Elite rege über einen mir absolut unbekannten Blockbuster namens „Sekiro“ austauscht, verkünde ich stolz den Erfolg, Windosill durchgespielt zu haben. Eine Suche nach dem passenden Hashtag macht mir klar, dass ich genau 10 Jahre zu spät zur Party erschienen bin.

Das im Mai des Jahres 2009 erschienene kleine aber feines Puzzlespiel des Entwicklers Vectorpark erinnert mich stark an die Samorost-Serie aus dem Hause Amanita Design. Auch hier steht spielerisches Erkunden im Mittelpunk. Screen für Screen klickt man zunächst neugierig auf allerlei Gegenstände, um deren Reaktion zu erforschen. Manche davon sind pure Zierde, andere wiederum haben Anteil an der Lösung des jeweiligen Rätsels.

Bei „Windosill“ gilt es, ein kleines Spielzeugauto durch fantastisch gestaltete Zimmer zu bewegen. Die Tür zur angrenzenden Kammer ist zunächst verschlossen und kann nur mit Hilfe eines Schlüssels in Form eines kleinen Würfels geöffnet werden. Diesen Kubus den Objekten im Raum zu entlocken, ist die Aufgabe des Spielers.

Ein Video sagt oft mehr als viele Worte…

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„Windosill“ ist kein langes Spiel. Gerade mal zehn dieser liebevoll gestalteten Zimmer gilt es zu erkunden. Mit ein wenig Erfahrung hat man in rund einer halben Stunde alle gelöst.

Hier eine Auswahl des Abwechslungsreichtums…

Fazit

„Windosill“ ist ein Kleinod, das vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Dank Humble Bundle hatte ich aber nun die Gelegenheit dieses Versäumnis nachzuholen. Wäre ich nicht schon im Besitz eines Steam-Keys gewesen, so hätte ich aber lieber die iOS-Version gespielt. Alle älteren Flash-basierten Spiele sind einfach nicht mehr für die 27“ meines iMacs optimiert und laufen im Vollbildmodus nur mit einem dicken schwarzen Balken rundherum. Aber ich bin dennoch sehr glücklich darüber, „Windosill“ jetzt doch noch gespielt zu haben. Wenn auch zehn Jahre zu spät.

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