There Is No Game

„Save the cheerleader goat, save the world.“ Das hat mal richtig Spaß gemacht. Für ganze 0 Euro auf Steam. Auch wenn es sich bei There Is No Game nur um einen Teaser handelt. Eine Game Jam Edition für die letztes Jahr erschienene Vollversion There Is No Game: Wrong Dimension.

Das Werk von Draw Me a Pixel ist einer jener Titel, der die Barriere zwischen Spieler und Spieler bricht. Direkt aus dem Bildschirm heraus spricht das Programm zu einem.

Zu Beginn hat man die Wahl zwischen zwei Sprachen. Aufgrund meines mangelhaften Schulfranzösisch fällt die Wahl auf Englisch. Eine gute Entscheidung, denn nun erinnert die Sprachausgabe an die Franzosen aus „Die Ritter der Kokosnuss“.

Und dann geht es auch schon los. Mit schlechten Neuigkeiten. Denn das Spiel teilt einem mit, dass es hier nichts zu sehen gibt. Hoffentlich ist man nicht enttäuscht. Besser man geht raus, liest ein Buch oder schaut fern. Kein Spiel, nur ein Haufen Langeweile. Und das ist auch gleich das erste Rätsel. Wie kommt man hier nur weiter? Ein wenig Herumprobieren…

…und wenn man schon damit begonnen hat, alles kaputt zu machen, so kann man auch gleich das Mute-Icon über den Bildschirm jagen, die restlichen Wortkacheln aus ihrer Verankerung klopfen und Schrauben lösen. Bis es einen Begriff zu erraten gilt.

Und schaltet so das erste richtige Spiel frei, einen Breakout-Klon.

Immer wieder spricht das Programm zu einem Es hat Angst. Angst vor Glitches, die es zerstören könnten. Und es versucht mit allen Mitteln einen vom Spielen abzuhalten. Zunächst verrutschen die Blöcke, dann wird einfach die Kugel entfernt. Woher eine neue bekommen? Ein weiteres Rätsel, das es zu lösen gilt.

Und siehe da, die Paranoia war berechtigt. Die ersten Fehler poppen auf.

Das Programm bittet um Hilfe. Und was kann ein Computerspiel besser retten als sexy Girls, Zombies…oder aber eine Ziege!

Hat man den Paarhufer gefunden, wird aber nun ein Schlüssel benötigt, um dessen Käfig aufzusperren. Nur dass der Schlüssel von einem fliegenden Eichhörnchen gestohlen wurde. Wie kommt man jetzt da wieder ran? Ein Baum muss her. Der ist aber zunächst zu klein.

Und so reihen sich Rätsel an Rätsel bis letztendlich die Tür des Käfigs offensteht.

Ist die Ziege aber befreit, so folgt die Ernüchterung. Denn „The goat was a lie!“. Das Programm stürzt Vollkommens ab. „There Is No Game“ entschuldigt sich beim Spieler und bittet um Vergebung.

Ich habe keine Ahnung was bei „Nein“ passiert. Aber ist man mit dem Spiel gnädig, so war es das dann auch schon. Der Abspann erscheint. Die Game Jam Ausgabe von „There Is No Game“ ist erfolgreich abgeschlossen.

Ich habe wirklich Lust bekommen, das vollständige Werk zu spielen. Aber zunächst muss ich zu meinem nach wie vor ellenlangen Backlog zurück. „Doki Doki Literature Club!“ wartet auf mich.

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