Rocket of Whispers: Prologue

Schade, das war wirklich kurz. Und doch bin ich glücklich, wenn auch nur für knapp 15 Minuten, in die Welt von OPUS: Rocket of Whispers zurückkehren zu dürfen.

Bei dem Prolog handelt es sich um ein kleines Geschenk des taiwanesichen Entwicklerstudios Sigono an all die Fans seines 2017 erschienen Spiels.

Vermutlich schlägt Sigono mit der Vorgeschichte aber gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. So soll der Prolog die Neugierde all jener Spieler wecken, die Rocket of Whispers bisher noch nicht auf dem Radar hatten. Und ich vermute, dass es sich bei dem Spiel auch um eine kurze Tech-Demo des Entwicklerteams für zukünftige Titel handelt.

Wer im Detail wissen möchte, worum sich die Geschichte von OPUS: Rocket of Whispers dreht, dem sei die Lektüre meines gleichnamigen Blogeintrags nahegelegt.

Für eilige Leser hier die Kurzfassung. Die fiktive Handlung von OPUS spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft unserer Erde, in der eine apokalyptische Seuche den Großteil der Menschheit ausgerottet hat. Unter den Überlebenden befinden sich die beiden Hauptpersonen des Spiels. John Mason, Sohn eines Raketeningenieurs, und Fei Lin, die letzte Repräsentantin der Church of Earthology. Gemeinsam machen sich die beiden daran eine Rakete zu bauen, mit der, wie in den alten Zeiten vor Ausbruch der Katastrophe, die Seelen der Verstorbenen zur ewigen Ruhe ins All befördert werden, um dort wieder eins mit dem Kosmos zu werden.

Der Prolog erzählt die Vorgeschichte von Fei. Kurz vor dem Zusammenbruch der bekannten Welt wird sie als Kind von den Priesterinnen ihres Ordens in Kryostase versetzt, in der Hoffnung, sie so vor dem sicheren Tod zu retten.

Etliche Jahre in der Zukunft gehen die Ressourcen der Kältekammer zur Neige und die „Witch“ der vierundsechzigsten Generation wird aus ihrem Kälteschlaf geweckt.

Was folgt ist, wie bereits eingangs erwähnt, ein ziemlich kurzes Spiel. Zunächst gilt es die Umgebung der Kältekammer zu erkunden und nach erfolgreicher Aktivierung des zweiten Energiegenerators sowie dem Betrachten einer holographischen Nachricht aus der Vergangenheit die temporäre Gruft in eine unwirtliche Außenwelt zu verlassen.

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In den Ruinen der Kirche angekommen, neigt sich der Prolog auch schon wieder seinem Ende zu. Unter Tränen kämpft sich die verzweifelte Fei durch ein Schneegestöber vorwärts, einem unbekannten Schicksal entgegen.

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Gottseidank habe ich das Hauptspiel zu Rocket of Whispers bereits abgeschlossen und weiß um das versöhnliche Ende der Geschichte von John und Fei.

Ich kann OPUS, eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2017, nur noch einmal einem jeden wärmstens empfehlen, der sich für Spiele mit Geschichte und Tiefgang begeistert.

Was den Prolog betrifft, so ist er wirklich nur eine kleine Ergänzung zum eigentlichen Spiel. Vorausgesetzt natürlich, dass ich auch wirklich alles gefunden habe, was es zu entdecken gab.

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